Teufels-Toast

Wir haben das Gericht unter diesem Namen im berühmten „Könighaus“ in München-Schwabing kennengelernt. Unglücklicherweise gibt’s das Lokal schon sehr lange nicht mehr. In ganz München gab es kein besser gezapftes Pils. Das „Topinky“, geröstetes Brot mit Knoblauch und warmer Leberwurst war legendär.

Teufels-Toast

Die Zutaten:

Wir benötigen ein paar Scheiben Schweinefilet oder Kalbs- bzw. Rinderlende. Als Salat kommt jeder Blattsalat infrage, wir nehmen gerne Kopfsalat. Jetzt noch ein paar Scheiben von der Fleischtomate, Cocktailsoße und den Toast. Noch besser als Toast eignet sich Ciabatta.

So wird‘s gemacht:

Die Soße

Die Soße ist im Prinzip eine Abwandlung der Cocktailsoße. Ihr könnt sie ganz nach eurem Geschmack modifizieren. Wir nehmen Mayonnaise, fertig oder selbstgemacht, dazu etwas Ketchup, Senf (oder Meerrettich), Salz, Pfeffer, Worcestershire-Soße und süße Chili-Soße. Wenn keine Kinder mitessen, kann man auch noch ein paar Tropfen Weinbrand hinein geben.

Wer’s schärfer mag, kann auch etwas ganz klein gehackte Chili-Schoten dazugeben. Wenn die Soße weniger süß werden soll, kann man den Ketchup durch Tomatenmark ersetzen. Die Mengenangaben sind fließend, das Endergebnis sollte eine kräftige rosa Farbe haben. Experimentiert einfach so lange herum, bis euch die Soße schmeckt.

Die Soße sollte nun für einige Stunden im Kühlschrank abgedeckt ruhen, damit sich die Aromen gut verbinden und entwickeln können.

Der Toast

Das Schweinefilet in „Schmetterlings-Scheiben“ schneiden, etwas flachklopfen, nach Gusto mit Salz und Pfeffer und Kräutern würzen. In einer heißen Pfanne mit etwas Öl scharf anbraten, Knoblauchscheiben dazu, Flamme aus, Stück Butter rein, Fleisch wenden und kurz gar ziehen lassen und dabei laufend mit der Bratflüssigkeit begießen (Das nennt man „arosieren“).

Den Toast im Toaster hell rösten, dünn mit Butter bestreichen, Salat und Tomaten darauf legen, ein Löffelchen Soße drauf. Jetzt das gebratene Fleisch auflegen und mit der Soße begießen. Fertig.

Ganz apart wird das Gericht, wenn man den Toast durch etwas dicker geschnittene Scheiben Ciabatta, oder ähnlichem Weißbrot, ersetzt. Nicht zu dick schneiden, die Scheiben sollten natürlich noch in den Toaster passen.

Teufels-Toast